News + Aktionen

 

September 2019

Volksstimme vom 28.09.2019:  Entscheidung zum Aus für 20-Millionen Hotel in Schierke.
„Auf dem Grundstück des einstigen Hotels „Wurmbergblick“ wird wohl kein 110-Betten-Haus mit Baumsauna und Amphi-Theater entstehen. Die Arborea Hotel & Resorts GmbH will sich zurückzuziehen. Wie die Volksstimme erfahren hat, wollen die Hamburger Investoren vom Kaufvertrag für das Gelände zurücktreten. Grund für den Rückzug sei die andauernde Hängepartie beim Raumordnungsverfahren für das Seilbahn-Projekt am Schierker Winterberg, heißt es.“

Die Meldung und der Artikel sprechen für sich selbst! Investoren erwarten zu recht Verlässlichkeit in die Politik. Vertrauen auf die Aussagen der politischen Entscheidungsträger. Die unzureichende Unterstützung der Landesregierung für das Seilbahnprojekt, die sich inzwischen –  getrieben vom kleinsten Koalitionspartner Bündnis90/ Die Grünen – vorsichtig distanziert, zeigt hier erste traurige Ergebnisse …

 

September 2019

Am 26. September fand im Rahmen der Festwoche 350 Jahre Schierke/ 10 Jahre Eingemeindung nach Wernigerode in der Schierker Baude ein touristisches Fachsymposium mit interessanten Vorträgen statt. Erwin Lauterwasser, Forstpräsident Freiburg i. B. referierte zum Thema „Das Modellprojekt Winterberg – Verpflichtung für die Zukunft“.

Weitere Fachvorträge erschlossen die Themengebiete „Moderner Tourismus im Harz – (wie) geht das?!“ und „Outdoor Sport und Lebensräume – Zeit für neues Denken und Handeln“. Hier verstanden es Prof. Dr. Louisa Klemmer von der Hochschule Harz sowie Prof. Dr. Ralf Roth, Leiter des Instituts für Natursport und Ökologie an der Deutschen Sporthochschule Köln verstanden es vorzüglich, das Auditorium zu fesseln.

 

 

 

 

 

 

 

September 2019

MZ – Mitteldeutsche Zeitung vom 13.09.2019:
Die Seilbahnen Thale Erlebniswelt (https://www.seilbahnen-thale.de/start/) ist ein starker Wirtschaftsfaktor für Thale und das Bodetal. Zu dieser Aussage kommt das Wertschöpfungsgutachten, das kürzlich in Thale vorgelegt wurde. Mathias Feige, Geschäftsführer der dwif-Consulting GmbH, die das Gutachten erstellte, nannte drei Zahlen als besonders wichtig: 710.000 Besucher kamen im Jahr 2018 zur Seilbahnen Thale Erlebniswelt, sie sorgten für einen Umsatz von 15,4 Millionen Euro, zwei Drittel des Umsatzes der Besucher fließen in die Stadt Thale und ihre Umgebung.

Die Bodetaltherme, das Ferienhausdorf und die Neugestaltung des Bahnhofs seien die herausragenden Punkte gewesen. Sie hätten auch Auswirkungen auf den privaten Bereich gehabt, wo ebenfalls kräftig in den Tourismus investiert wurde. Vieles von dem, was Touristen von ihrem Ziel- oder Ausflugsort erwarten, habe Thale im Angebot, stellte Feige fest. So auch Bergbahnen, die zu den Top-Angeboten bei Freizeiteinrichtungen gehören. Jeder Arbeitsplatz bei den Seilbahnen führe dazu, dass rund drei Arbeitsplätze außerhalb des Unternehmens in der Umgebung bei den unterschiedlichsten Firmen entstünden, so der Gutachter.

Der Bericht in der MZ – Mitteldeutsche Zeitung bestätigt unsere Erwartungen an die geplante Seilbahn und die anderen touristischen Attraktionen des Winterbergprojekts!

Das Wandern wird mit den sterbenden Wäldern im Harz für Touristen künftig nicht mehr attraktiv genug sein.
Umso mehr brauchen wir für unseren Ort andere touristische Angebote, wie zum Beispiel die Seilbahn zum Winterberg!

 

September 2019

Am 05. September fand der Leiter des Nationalparks Harz Andreas Pusch den Weg nach Schierke, um einer Sitzung des Ortschaftsrates beizuwohnen und sich den Fragen interessierter Anwohner zu stellen. Und derer waren wirklich viele! Der große Saal im Schierker Rathaus platzte förmlich aus allen Nähten. Auch der Oberbürgermeister von Wernigerode – Peter Gaffert – war zugegen und stellte sich den Sorgen und Nöten der Einwohner des Ortsteils. Die meisten Fragen bezogen sich auf die lange Zeit unzureichende und nunmehr vollständig eingestellte Bekämpfung des Borkenkäfers im Nationalpark und dem angrenzenden Wirtschaftswald. Nicht einmal mehr durch Käferbefall abgestorbene Fichten werden aus der Ortsrandlage entfernt. Der Nationalpark hat offiziell den Kampf aufgegeben…

Weitere Themen – zu denen der Nationalparkchef nach Ansicht der Schierker nur unbefriedigend Auskunft erteilte – waren die drohende Brandgefahr durch aufgestapeltes Altholz direkt am Ortsrand und die Hochwassergefahr im Ort selbst und folgend in der Stadt Wernigerode wegen des reduzierten Wasserrückhaltevermögens der Berghänge.

Was bedeutet das für uns Schierker Einwohner und unser Winterbergprojekt?
Die vorgefundenen Feuchtflächen (unbelehrbare Umweltschützer sagen auch: Moore) am Großen und Kleinen Winterberg werden in Kürze abtrocknen. Schützenswerten Baumbestand gibt es dort ebenfalls nicht mehr.

 

 

Wir fordern daher von der Landesregierung die Neubegutachtung und gegebenenfalls Neubewertung der FFH-Flächen am Winterberg und anschließende vollständige Freigabe für eine touristische Nutzung!

hier ein Weblink zur Seite des MDR, der über die Veranstaltung am 06.09.2019 im Hörfunk berichtete:
„Heiße Diskussion in Schierke – Der Wald und seine Schäden“
alternativ ein Weblink zur Soundclud: „Der Wald und seine Schäden“

Die Volksstimme ergänzt das Thema am 15. September mit einem lesenswerten Artikel:
„Schierkes Nordrand wohl bald kahl“.

 

August 2019

Der Wald stirbt! Er stirbt nicht nur im Harz, sondern in ganz Deutschland. Überall dort, wo Monokulturen mit Fichten das Bild prägen. Hitze und Trockenheit setzen den Bäumen zu. Damit hat der Borkenkäfer leichtes Spiel. Auch bei uns in Schierke verändert sich das altgewohnte Bild vom mystischen, dunklen Harzwald rasend schnell. Noch im Frühjahr schienen die toten Fichten weit entfernt am Brocken und den umgebenden Bergkuppen. Doch nun – der Sommer ist gerade vorüber gegangen – sind die Fichten auch in der Ortslage, im Kurpark und selbst die monumentalen „Talwächter“ direkt an der Kalten Bode vom Baumschädling betroffen.

Weshalb schreiben wir an dieser Stelle über das Waldsterben im Harz?
Mit großem Aufwand wurden von der Stadt Wernigerode und dem Investor über Jahre inzwischen mehrfach geänderte Planungsunterlagen für unser Winterbergprojekt erarbeitet. Die geplante Seilbahntrasse durfte keinesfalls über zwischenzeitlich vom Umweltministerium erkundete Moorflächen führen; auch Fichtenwipfel sollten möglichst weiträumig umflogen werden.

Doch wie schaut es heute auf der geplanten Seilbahntrasse aus?
Die Hänge zwischen dem Großen und Kleinen Winterberg sind großflächig vom Borkenkäfer betroffen. Die Fichten umfassend abgestorben; der Große Winterberg nahezu gerodet. Welche Bäume sollen dort noch geschützt werden? Welche vorgeblichen „Moorwälder“ sollen dort bewahrt werden, wo alles tot ist? Ganz egal, ob „Moorwälder“ oder „nur Feuchtflächen“, durch fehlende Beschattung des Waldes steigt die Verdunstung des im Boden gebundenen Wassers. Ohne vitale Baumverbände (Wald) sinkt das Wasserrückhaltevermögen des Bodens drastisch. In einem Satz formuliert: Ohne Wald auch keine schützenswerten Feuchtflächen mehr!

Nichts von alledem, was in den FFH-Bereichen (Flora-Fauna-Habitaten) als schützenswert erachtet und bei der Seilbahnplanung in höchstem Maße kritisch betrachtet wurde, ist heute noch vorhanden! Wir fordern, die umweltkritischen Vorgaben einschließlich der Forderungen des Umweltministeriums bei den Planungen zum Winterbergprojekt dem nicht zu übersehenden Zustand des Waldes anzupassen!

Foto: dpa

 

 

 

 

 

 

 

Zum Thema „Umweltschutz/ Klimawandel und Forstwirtschaft“ ein lesenswerter Artikel in der FAZ vom 30.08.2019: Sieben Thesen für die Forstwirtschaft der Zukunft

 

Juni 2019

Wir Einwohner von Schierke waren entsetzt, als bei der letzten Stadtratssitzung im Mai ausgerechnet ein Vertreter der Linken Fraktion unser Anliegen und die Arbeit der Bürgerinitiative mit übelsten Kampfbegriffen diffamierte, die schon in der Nazizeit verwendet wurden, um politische Gegner zu verhöhnen und uns gleichzeitig der Verbreitung von „fake news“ bezichtigte.

Am 27. Juni fand nun die letzte Stadtratssitzung der zu Ende gegangenen Wahlperiode im Wernigeröder Rathaus statt. Zu diesem Anlass trafen sich einige Mitglieder unserer Bürgerinitiative vor dem Rathaus und zeigten dort Geschlossenheit und Bereitschaft, für die Umsetzung des Winterbergprojektes zu kämpfen.  Zu Beginn der Stadtratssitzung konnten wir mit zwei Transparenten den Stadträten deutlich machen, wer wir sind und was wir erreichen wollen.

In der Einwohnerfragestunde sprachen wir den Abgeordneten Härtel von der Linkspartei erneut an, und forderten ihn auf, zu unserem „Offenen Brief“ Stellung zu beziehen. Mit unseren Aktionen möchten wir den gesamten Stadtrat von Wernigerode davon überzeugen, wie wichtig die Umsetzung des Winterberg Projektes für die Ortsentwicklung von Schierke ist.

Wir feiern in diesem Jahr die zehnjährige Eingemeindung von Schierke nach Wernigerode. Es ist an der Zeit, das Gemeinsame und Verbindende zwischen den Ortsteilen und der Kernstadt zu betonen und nicht den Streit über die Verteilung von Geldern für einzelne Projekte in den Ortsteilen unserer Stadt zu befördern. Wir wollen nicht zulassen, dass sich einzelne Abgeordnete über unnütze und provozierte Auseinandersetzungen zwischen den Ortsteilen im Stadtrat profilieren. 

Die Volksstimme berichtet in ihrer Ausgabe vom Samstag, 29. Juni über unsere Aktion.

 

 

 

 

 

Juni 2019

Am 26. Juni fand im Schierker Rathaus eine Informationsveranstaltung des Umweltministeriums zum Thema „Grünes Band – auf dem Weg zum Nationalen Naturmonument“ statt. Der Referent – Herr Dr. Ekkehard Wallbaum – war so freundlich, uns im Anschluß an die Veranstaltung seine Vortragsfolien zur Veröffentlichung auf dieser Webseite zur Verfügung zu stellen.

Auf wiederholte Nachfrage aus dem Zuhörerkreis verneinte der Referent jegliche negative Beeinflussung der Planungen zum Winterbergprojekt mit der Begründung, dass der Schutzstatus des angrenzenden Nationalparks sowie der derzeit betroffenen FFH-Gebiete über den geplanten Regelungen des „Nationalen Naturmonuments“ liegen. Wir bleiben kritisch und werden die Gesetzesinitiative der Landesregierung aufmerksam verfolgen.

 

Die im Harzgebiet betroffenen Flächen sind in der Übersichtskarte „Nationales Naturmonument – Grünes Band Sachsen-Anhalt verzeichnet.

 

Juni 2019

Stellungnahme zum B-Plan-Entwurf Nr. 50

Vom 06. Mai bis 07. Juni erfolgte die öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfes Nr. 50 „Natürlich.Schierke Wander – und Skigebiet Winterberg“ (Ortsteil Schierke) mit Teiländerung des Bebauungsplanes Nr. 44 „Parkhaus am Winterberg“.

Unsere Bürgerinitiative hat im Ortsteil Schierke dafür geworben, dass möglichst viele Einwohner von Ihrem Recht Gebrauch machen, die Planungsunterlagen  einzusehen und zu kommentieren. Stellvertretend für die vielen  Stellungnahmen veröffentlichen wir an dieser Stelle das Schreiben unserer Mitstreiterin Margot Vesterling.

 

Juni 2019

In der Stadtratssitzung am 16. Mai kam es zu einem Eklat, als der Abgeordnete Christian Härtel von der Fraktion Die Linke nicht nur unsere Resolution scharf angriff, sondern die Bürgerinitiative selbst diffamierte. Christian Härtel zeigt auf diese Art und Weise sein mangelndes Verständnis für demokratisches Engagement der Bürger von Schierke für die Ziele der Ortsentwicklung, die ehemals vom Stadtrat Wernigerode selbst auf den Weg gebracht wurde.

Offener Brief an Christian Härtel

Auch wenn der Abgeordnete Härtel die bislang gezeigten Erfolge in der Ortsentwicklung Schierkes negiert und die Pläne zum Ganzjahreskonzept am Winterberg rigoros ablehnt, gehört es doch zum guten Ton eines Stadtratmitglieds, sich dem bürgerschaftlichen Engagement im kritischen Diskurs zu stellen. Offenbar mangelt es dem Abgeordneten Härtel von der Linken an Verständnis, wie Demokratie funktioniert …

Hier unser Offener Brief vom 03. Juni 2019 als Antwort auf die im Video gezeigten Entgleisungen.

 

 

Die nachstehende Videosequenz zeigt den betreffenden Ausschnitt aus der Stadtratssitzung vom 16. Mai 2019
(Transkription vom Offenen Kanal Wernigerode):

 

Mai 2019

Resolution zum ROV vom 16.05.2019

Zu den gegenwärtigen kritischen Stimmen in der Presse (MDR) und in der öffentlichen Wahrnehmung, insbesondere beeinflusst von Vertretern der Naturschutzverbände (BUND, NABU usw.), haben wir eine Resolution erarbeitet, die wir am 16. 05. 2019 Tage den politischen Vertretern angefangen vom Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt über alle Landtagsfraktionen, dem Wirtschafts-/Verkehrs- & Umweltministerium, dem Kreistag und dem Landrat des LK Harz und der Stadtverwaltung sowie dem gesamten Stadtrat Wernigerode zur Kenntnis gegeben haben.

 

 

Mai 2019

Leserbrief zu Artikeln der Volksstimme vom 11.05.2019

Unser Mitstreiter Ludwig Hoffmann hat auf die beiden Artikel in der Volksstimme vom 11.05.2019 mit einem Leserbrief reagiert. Der zuständige Redakteur der Volksstimme hatte diesen jedoch lediglich als Grundlage für einen Artikel am 14.05.2019 verwendet. Deshalb veröffentlichen wir an dieser Stelle nun den vollständigen Leserbrief von Ludwig Hoffmann.

Am 16.05.2019 wurde der Leserbrief auf der landesweiten Leserbriefseite der Volksstimme veröffentlicht.

 

 

April 2019

Am 01. April fand in den Räumen der IHK Wernigerode eine Veranstaltung der Winterberg Schierke GmbH & Co. KG zum Thema „Der NaturErlebnisRaum Bergwelten Schierke im Winterbergprojekt Schierke“ statt.

Vorgestellt wurden die einzelnen Bausteine des Sommerkonzeptes als Naturerlebnis und Bewegung in der Natur. Durch die Einbettung der einzelnen Angebote in den NaturErlebnisRaum zwischen Schierke und dem Grünen Band erhält das Winterbergprojekt eine noch stärkere Einbindung von Naturerlebnissen sowie des Naturschutzes insgesamt. Präsentiert wurden die verschiedenen Elemente des NaturErlebnisRaumes wie Mimikry und Nocturnalium, die Einbettung von Trails, Loipen sowie spezifischer naturpädagogischer Angebote in Verbindung mit den wirtschaftlichen Effekten des Projektes.

Das Kreativbüro „Stella Szenografie“ aus Grafenaschau mit der Inhaberin Silvia Schlecht war so freundlich, uns ihren Vortrag auszugsweise zwecks Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Nachfolgender Weblink zum download:

Bergwelten Schierke – Ganzjahreserlebnisse
alle Ausarbeitungen unterliegen dem Copyright @Stella Szenografie; alle Illustrationen von Jan Philipp Schwarz

 

Montenius Consult aus Köln stellte mit dem Firmengründer Christoph Schrahe die wirtschaftlichen Effekte für die Stadt Wernigerode in Bezug auf Tourismusnachfrage, Wertschöpfung und Beschäftigung sowie deren Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt dar. Christoph Schrahe war ebenfalls so freundlich, uns seinen Vortrag zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen:
Bergwelten Schierke – Effekte für die Stadt Wernigerode
auch hier alle unterliegen Ausarbeitungen dem Copyright @Montenius Consult

Bei der sich anschließenden Diskussion wurden seitens der interessierten Zuhörer viele Fragen aufgeworfen. Kritischen Argumenten zur Umweltverträglichkeit einiger weniger Anhänger der Partei Bündnis90/ Die Grünen standen die sehr emotional vorgetragenen, aber dennoch sachlich fundierten Argumente unserer Margot Vesterling gegenüber. Margot Vesterling verstand es, die Teilnehmer des Vortragsabends mit ihrer aufrüttelnden Art und einer kurzen Schilderung der großartigen Geschichte des Wintersports in Schierke als auch der außerordentlich positiven Ortsentwicklung der vergangenen Jahre zu begeistern. Die steigenden Übernachtungszahlen von Touristen im Ortsteil Schierke beweisen, dass die Stadt Wernigerode mit ihren Investitionen in die Infrastruktur den richtigen Weg beschreitet. Die Seilbahn mit dem Ganzjahreskonzept für den Winterberg darf dabei nicht fehlen!

 

Februar 2019

Das Mitglied unserer Bürgerinitiative Oberbürgermeister a.D. Ludwig Hoffmann hat den Bürger-Nachrichten des SPD Ortsvereins Wernigerode ein lesenswertes Interview gegeben. Glaubhaft begründet er dort unsere Forderung, die „Ganzjahres-Erlebniswelt Winterberg“ als wichtigen Baustein des Ortsentwicklungskonzeptes Schierke umzusetzen!

 

Dezember 2018

Die Bürgerinitiative begrüßt die Wiederaufnahme des Raumordnungsverfahrens (ROV) für das Vorhaben „Natürlich. Schierke Wander- und Skigebiet Winterberg“  durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt (MLV) als oberste Landesentwicklungsbehörde zum 17. Dezember 2018.

Zitat aus der Pressemitteilung vom 20. Dezember 2018:
„Die Stadt Wernigerode (Landkreis Harz) und die Winterberg Schierke GmbH wollen in Schierke ein Ganzjahreserlebnisgebiet mit Seilbahnanlage, Gastronomie, Wiesen- und Pistenflächen, Loipen, Speichersee mit Beschneiungsanlagen, Spiel- und Erlebniswelt „Mimikry“, Hanggleiter und Indoor-Luchs-Erlebniswelt „Nocturnalium entwickeln. Das Gebiet soll im Bereich der Bergstation Winterberg mit dem bereits vorhandenen Loipenhaus an das bestehende Skigebiet Wurmberg in Braunlage angebunden werden. Geplant ist somit ein länderübergreifendes, ganzjährig nutzbares Wander- und Skigebiet.“

Wir fordern nunmehr den zügigen und positiven Abschluss des Raumordnungsverfahrens und Übergabe in die Planfeststellung.
„Wir sind Schierke!“

 

November 2018

In einem Offenen Brief an die Mitglieder des Stadtrates Wernigerode fordert die Bürgerinitiative:
„Schierkes Entwicklung darf nicht angehalten werden! Das Winterbergprojekt besitzt außerordentliche Bedeutung für Schierke und die gesamte Oberharzregion.“

Wir fordern die anteilige Bereitstellung der Planungskosten durch die Stadt Wernigerode, welche erst durch die Umplanung des Trassenverlaufes aufgrund des Thünen-Gutachtens im vergangenen Jahr erforderlich wurden. Eine Ablehnung dieser finanziellen Beteiligung wäre ein fatales Signal gegen die gerade erst begonnene weitere dynamische Entwicklung Schierkes. Die vom Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft durch immer neue Forderungen verursachten mehrfachen Umplanungen rechtfertigen unseres Erachtens eine Beteiligung der Stadt an den Planungskosten.

 

September 2018

Mit großer Bestürzung und Trauer hat die Bürgerinitiative vom Tode ihres Gründers und eifrigsten Mitstreiters Werner Vesterling erfahren. Seine Erfahrung und vor allem sein Wissen um die geschichtlichen Hintergründe des ehedem erfolgreichen Wintersportortes Schierke werden uns allen fehlen. Sein Motto lebt in uns allen fort: „Wir sind Schierke!“

Mit seiner Medienpräsenz und seiner kompetenten Betrachtung aller Themenkomplexe rund um den Winterberg verschaffte er sich Respekt auch bei Gegnern des Projektes.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten und weiter mit aller Kraft für die Verwirklichung des Ganzjahresprojektes Winterberg kämpfen!

„Pro Winterberg – Gemeinsam für Schierke!“

 

 

September 2017

Pressegespräch des BUND am 29.09.2017 im Ringhotel Weißer Hirsch in Wernigerode. Vertreter der Bürgerinitiative nahmen als Gäste der Veranstaltung teil und suchten das Gespräch mit dem Vorsitzenden des BUND, Prof. Hubert Weiger und dem Landesvorsitzenden ST Ralf Meyer. Die Volksstimme berichtete am Folgetag.

Die bekannte Denkweise grüner Ideologen konnte bedauerlicherweise durch unsere sachlich-zutreffenden Argumente nicht erschüttert werden. Wir suchen jedoch weiter das Gespräch!

Im Anschluß an die Veranstaltung gab Werner Vesterling als Vertreter der Bürgerinitiative dem Lokal-TV ein Interview.

 

 

 

 

 

Mai 2017

Mehr als 50 Regierungs- und Pressevertreter unter Führung des Ministerpräsidenten Reiner Haseloff besuchten am 11. Mai unseren schönen Brockenort und suchten am Winterberg die dort vermuteten Moorwälder. Umweltministerin Claudia Dalbert fand nach längerer Suche tatsächlich eine kleinere Feuchtfläche, die sich dann jedoch als historischer Entwässerungsgraben entpuppte. Der MDR zeigte am selben Tag einen Beitrag. Auch die Journalisten der Volksstimme berichteten über die Bürgerinitiative.

Mit einem großen Banner begrüßte die Bürgerinitiative den aus Magdeburg angereisten Regierungstroß und die Vertreter der Presse. Das Motto „Ehrlichkeit und Gerechtigkeit“ soll als Mahnung die Landesregierung daran erinnern, ihre Zusagen zur touristischen Entwicklung Schierkes einzuhalten. Denn „Wir sind Schierke!“